Umwelttechnik leistet einen großen Beitrag zum Umweltschutz.
Es wurden erhebliche Aufwendungen zum Schutz der Umwelt erbracht. So betrugen
die Ausgaben in Deutschland für den Umweltschutz im produzierenden Gewerbe
5,84 Milliarden Euro (2001) und von seitens des Staats 9,55 Milliarden
Euro (2000). So konnte der Einsatz von Umweltressourcen für wirtschaftliche
Zwecke im Zeitraum von 1991 bis 2001/2002 für den Ausstoß einzelner Luftschadstoffe
um fast 85%, für die Wasserentnahme und -abgabe um knapp 15% sowie für
die Rohstoffentnahme um 9% gesenkt werden (Quelle:
Statistisches
Bundesamt Deutschland).
Umwelttechnik löst die Probleme der Umweltverschmutzung dabei durch technische
Maßnahmen - im Gegensatz zu organisatorischen Maßnahmen. Zum Beispiel
ist der Einsatz eines Abgas-Katalysatoren zur Verringerung des Schadstoffausstoßes
beim Autofahren eine umwelttechnische Maßnahme. Die Aufforderung, weniger
Auto zu fahren und dadurch die Umwelt zu schützen, zielt z.B. auf eine
Verhaltensänderung ab und ist insofern eine organisatorische Maßnahme
zum Umweltschutz.
Einen gleitenden Übergang zwischen technischen und organisatorischen Maßnahmen
gibt es im Bereich des produktionsintegrierten und produktintegrierten
Umweltschutzes. Durch Neuerungen und Optimierung der Produktionsverfahren
werden die Produkte mit weniger Energie und Material sowie mit einem geringeren
Ausstoß an Abfällen und an Schadstoffen in die Luft und in das Wasser
hergestellt. Die verschiedenen Aspekte der Umwelttechnik sind im Bereich
Umwelttechnik
leichtgemacht bildhaft mittels Animationen dargestellt:
"End-of-pipe-Technologie",
Produktionsintegriertem
Umweltschutz,
Produktintegriertem
Umweltschutz,
Medienübergreifendem
Umweltschutz?