9. Gehäuse (Case) - Modding!

Achtung! Die folgenden Seiten sind als Erfahrungsbericht und NICHT als Bauanleitung zu verstehen! Möglicherweise weichen Ihre Erfahrungen davon ab oder ein Nachbau führt nicht zum gleichen Ergebnis. Alle hier gemachten Angaben sind ohne Gewähr. In keinem Fall übernehme ich irgendwelche Haftung für Schäden, die durch den Nachbau oder durch Nachahmung meiner Beschreibung evtl. entstehen. Die von mir ausgewählten Einzelkomponenten habe ich ausschließlich für mich, für meine Zwecke, für optimal befunden. Dies bedeutet nicht, dass diese Komponenten generell als optimal anzusehen oder besser als die anderer Hersteller sind.


Damit - wie geplant - der Prozessorlüfter die warme Luft nach außen blasen kann, musste noch das Gehäuse etwas modifiziert werden. Den am Gehäuse angebrachten Luftkanal (Abb. 20, Bild links) konnte ich leider nicht verwenden, weil er einen zu geringen Durchmesser hatte und nicht an der richtigen Stelle saß. Da er nur verschraubt war, konnte er leicht entfernt werden. Abb. 20 (Bild Mitte) zeigt den Big Typhoon hinter der aufgesetzten linken Gehäusewand. Es ist gut zu erkennen, dass die bestehende Öffnung nicht ausreichte und nach rechts unten vergrößert werden musste. Ich habe dazu eine Mini-Fräse verwendet, die ich irgendwann einmal beim Discounter preiswert erwarb. Dank der sehr hohen Drehzahl fressen sich die Mini-Trennscheiben recht zügig durch das Blech. Abb. 20 (Bild rechts) zeigt das fertige Loch im Gehäuse.



Damit die Luft wie geplant strömen kann und keine anderen Wege nimmt, habe ich alle Gehäuseöffnungen (z.B. Laufwerksschächte) mit Gewebeband, bzw. größere Flächen mit Moosgummi-Platten abgedichtet (natürlich auch auf der Gehäuse-Rückseite die Öffnung für den zweiten 120er Lüfter!). Für die weichen Materialien Gewebeband und Moosgummiplatten entschied ich mich, nachdem ein erster Versuch mit Klebeband aus Papier (Packband) und Pappe für die Flächen leider störende Geräusche verursachte.



Für den neuen Luftkanal über dem Prozessorlüfter habe ich Schaumstoff gewählt. Dies deshalb, weil der Schaumstoff Schall schluckt und ein glattes Material möglicherweise einen geräuschverstärkenden Effekt gehabt hätte (Trompete...). Außerdem konnte ich mit dem weichen Schaumstoff einen schönen Anschluss an die Gehäusewand erreichen, was mit harten Materialien so einfach nicht geklappt hätte.

Weiter: » 10. Fazit (nach 10 Wochen Einsatz)




©2007: ki-werkstatt®, Holger Tuttas. All rights reserved. Alle Rechte vorbehalten.     Impressum     26309 Besucher